Skimagazin

Serfaus Fiss Ladis: Zufahrt wegen Hangrutschgefahr gesperrt

Die L 19 Serfauser Straße nach Serfaus, Fiss und Ladis wurde nach erheblicher Hangrutschgefahr gesperrt. Am Nachmittag des 12. März 2018 wurde ein Notweg von Ladis über die Asterhöfe nach Prutz eingerichtet. Seit Samstag, den 17. März 2018, ist die neue Zufahrtsstraße von Ried über Ladis nach Fiss und Serfaus für den Individualverkehr der an- und abreisenden Gäste freigegeben.

Serfauser Straße auf unbestimmte Zeit gesperrt

Aufgrund eines Steinschlags oberhalb der L 19 Serfauser Straße musste der Verkehrsweg auf unbestimmte Zeit gesperrt werden. Damit waren die Skiorte Serfaus, Fiss und Ladis bis zur Errichtung eines Notweges am Nachmittag des 12. März 2018 nicht erreichbar. Rund 3.000 Einwohner sowie tausende Urlaubsgäste konnten die Gemeinden nicht verlassen.

Am Samstag, den 17. März 2018, wurde die neue Zufahrtsstraße von Ried über Ladis nach Fiss und Serfaus für den Individualverkehr der an- und abreisenden Gäste freigegeben.

Shuttleservice mit Freigabe der neuen Zufahrtsstraße eingestellt

Mit Hochdruck wurde am Montag, den 12. März 2018, zunächst an der Errichtung eines Notweges von Ladis über die Asterhöfe nach Prutz gearbeitet. Dieser konnte von Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen zur Versorgung sowie zur An- und Abreise der Gäste genutzt werden. Hierbei wurde eine Blockabfertigung von einer halben Stunde je Fahrtrichtung durchgeführt. Der Notweg durfte nur von Fahrzeugen mit Allradantrieb befahren werden.

Für anreisende Gäste ohne Allradantrieb wurde ein Shuttleservice eingerichtet. Mit Freigabe der neuen Zufahrtsstraße von Ried über Ladis nach Fiss und Serfaus am Samstag, den 17. März 2018, wurde der Shuttleservice wieder eingestellt.

Drohende weitere Gesteinsabstürze

Der Landesgeologe Werner Thöny, der am Morgen des 12. März 2018 die Lage vor Ort untersucht hat, erklärte gegenüber den Medien, dass in einer Felswand oberhalb des Waldes weitere 5.000 Kubikmeter Gestein abzustürzen drohen. Die Gemeinden Fiss, Serfaus und Ladis beraten daher aktuell gemeinsam mit Experten der Landesstraßenverwaltung, der Bezirkshauptmannschaft sowie der Polizei, wie weiter vorgegangen wird.

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erstellt am 12 Mar 2018